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Thailand

Am 16.10.2006 begann unsere Reise ab Frankfurt_Main mit 3-stuendiger Verspaetung, dafuer aber Non Stop. Wir kamen am naechsten Tag im, wie wir bis dahin dachten, verkehrstuechtigen Bangkok an, besahen die Stadt und waren schnell der Meinung, dass es nicht allzu verwerflich waere, am naechsten Abend abzureisen. Bangkok soltel nur Zwischenstation bleiben, es erwies sich auch als diese, und nach Tempelbesichtigungen, sich ueberschlagenden Geruechen und zahllosen Tuk-Tuk-Fahrern sowie der eigentlichen Hauptstrasse, der Khaosan Rd., hatten wir die ersten Hoehepunkte schnell ueberschaut.

Wir bestiegen also am Abend des 18. 10. den Nachtzug nach Chiang Mai im Norden Thailands. Ein unvergessliches Erlebnis. Mal abgesehen von den Toiletten, der Hitze, stickiger Luft und naechtlicher Beleuchtung, war man gluecklich, seinen Waggon am naechsten Morgen noch am immer am Zug zu finden. Nichstdestotrotz, wir kamen an. In Chiang Mai erwiesen wir uns als gute Touristen, wir mussten uns erst noch finden. Um die riesigen Waldgebiete um uns herum erkunden zu koennen,  buchten wir also vorbildlich ein One-day-trekking inklusive Elefantenreiten, Wasserfallbaden und Dschungelwanderung um die Mittagszeit. Chiang Mai besteht zu einem Grossteil aus Tempeln, die wir fast alle zu besichtigen versuchten. Irritierend ist nur, dass oftmals neue neben vermeintlich alten entstehen und diese dann nicht mehr zu unterscheiden sind. Da wir kein Thai verstehen, geschweige denn lesen koennen, helfen uns auch einige wenige Infotafeln nicht weiter. Aber schoen golden sind sie alle. Eine weitere Attraktion in Chiang Mai stellt der Nachtmarkt dar. Man kann wunderbar bummeln zwischen zahlreichen Dingen, deren Verwendung man teils nicht genau benennen kann, die aber sehr schoen anzusehen sind. Da der Tourismus in dieser Gegend eine grosse Rolle spielt, sind die Produkte wenig authentisch. Ebenfalls auffaellig ist die hohe Anzahl unattraktiver weisser Maenner mit attraktiven Thai-Maedchen. Leider kein Vorurteil sondern Tatsache.

Da wir hier also auch alles entdeckt zu haben glauben, geht die Reise weiter. Wir begeben uns aufs Wasser, aus braunes Wasser, den Mekong.

23.10.06 09:47, kommentieren

Laos

Da wir nach Vietnam moechten und der Flug dahin etwas zu teuer ist, fuehrt unser Weg ueber Luang Prabang. Und dorthin gelangen wir in einem Boot. Nachdem wir also ins noerdliche Thailand befoerdert wurden, bestiegen wir besagtes Boot, das uns 2 Tage beheimaten sollte. Wir schipperten auf dem Mekong entlang, von klarem Wasser kann wirklich keine Rede sein, es ist unappetitlich braun, die Umgebung dagegen umso imposanter. Wir erleben wunderschoene Sonnenuntergaenge, beeindruckende Wolkenfaelle, riesige Baumfarne und einen stuermischen Wellengang. Immer wieder begegnen uns kleine Fischerboote, die ihre an den Uferzonen ausgeworfenen Netze , deren einzige Markierung ein Stock ist, einholen.

Da Luang Prabang direkt am Mekong liegt, bleiben uns weitere abenteuerliche Reisen durchs Inland erspart. Wir erleben diese Stadt ganz anders als vorgestellt. Winzig klein, mit einer Hauptstrasse, treffen wir sofort auf den abendlichen Markt und erfreuen uns an vielerlei Dingen, die wundervolle Weihnachtsgeschenke haetten werden koennen, einzig unser Gepaeck ist begrenzt. Wir finden ausserdem ein huebsches Guest House etwas erhoeht liegend mit Blick auf den Nachtmarkt und einen dahinterliegenden Tempel.

Wie bereits erwaeht ist Luang Prabang winzig und wir von Unrast getrieben. Also Reisebuero. Leider fuehrt jeder Weg in Laos (ausser nach Thailand) ueber die Hauptstadt Vientiane. Dort angekommen merken wir auch warum. Eine so haessliche Stadt braucht eine Existenzberechtigung. Es haelt uns hier nur eine Nacht. Am naechsten Tag fliegen wir nach Hanoi.

27.10.06 10:03, kommentieren